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Spendenübergabe an das Krebsforschungszentrum Heidelberg

hagen buch riedmaier

Jeden Tag eine gute Tat!
So haben wir heute Morgen, 14.April 2010, aus unserem Benefizkonzert der Chorgemeinschaft Hagenbuch den Betrag von
1250 € dem Krebsforschungszentrum Heidelberg überreicht.
Danke dem Zentrum für die so schnelle Übertragung der Bilder.

Mit freundlichen Grüßen

Eure

Ellen Hagenbuch

 

Das Verdienstkreuz am Bande

Roschbach. „Herr Ministerpräsident Kurt Beck würde sich freuen, Sie aus Anlass der Überreichung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland zu einer Feierstunde im Festsaal der Staatskanzlei Mainz begrüßen zu können.“ Mit dieser Einladung in der Tasche begleiteten gut 20 Freunde von Ellen Hagenbuch im eigens gecharterten Bus die bekannte Chorleiterin in die Landeshauptstadt, wo sie zusammen mit zwei weiteren Landeskindern das Verdienstkreuz am Bande entgegennehmen durfte.

ellen hagenbuchHagenbuch ist ein Beispiel für eine Frau, der es schon vor 50 Jahren gelang, Familie und Beruf, zumindest den Nebenberuf inEinklang zu bringen. Von 1960 bis 1968 wurden ihre vier Kinder geboren. In dieser Zeit absolvierte sie auch das Kirchenmusikstudium in Speyer mit abschließendem C-Examen, gründete in ihrem Wohnort Roschbach eine Frauensinggemeinschaft, spielte Orgel im Gottesdienst und dirigierte den Kirchenchor. Es war Pionierabreit, denn das Dirigieren lag damals noch ganz fest in Männerhand. 15 weitere Chöre aller Gattungen folgten vom Kinder- und Jugend, Frauen- und Männer- bis zum gemischten Chor. Von Ludwigshafen bis Sondernheim in der Südpfalz, von Edenkoben bis zum Trifels reicht der Kreis der Vereine, denen sie musikalisch vorstand, sechs sind es noch heute.

Eine besondere Fähigkeit der Chordirektorin (FdB) war es, immer wieder neue Chöre ins Leben zu rufen, so Kinderchöre, die Zwischentöne Bornheim oder jetzt die Globale Harmonie. Auf gleicher Linie liegt ihre Fähigkeit, darniederliegende Vereine zu neuem Leben und neuer Leistungskraft zu führen. Sängerpräsident Hartmut Doppler hat dieses besondere Talent zu ihrem vierzigjährigen Chorleiterjubiläum ausdrücklich hervorgehoben.

Drittes wesentliches Merkmal in Hagenbuchs Tätigkeit ist die Bereitschaft, ihre Arbeit unter soziale Gesichtspunkte zu stellen. Etwa zehn Mal war sie in Moskau und Umgebung, um mit Chören zu singen und Kontakte zu knüpfen, genau so oft hatte sie russische Chöre hier zu Gast, sorgte für ihre private Unterbringung und arrangierte Auftrittstermine. Die Moskauer Akademie für Kunst ernannte sie deshalb zur Professorin h.c. In die gleiche Richtung gehen zahlreiche Benefozkonzerte, etwa zugunsten von Flutopfern, für die Deutsche Herzstiftung oder die Krebsforschung in Heidelberg. Dass sie das Amt der Kreischorleiterin nach dem Tod von Günter Paul vor drei Jahren übernahm, war für sie eine Selbstverständlichkeit wie viele andere Engagements, die sie ehrenamtlich versieht.

So ist es denn ein großer Kreis, der sich mit Ellen Hagenbuch über die hohe und seltene Ehrung freut und sie zumindest in Gedanken nach Mainz begleitete – zu einer der bewegendsten Stunden ihres Lebens, wie sie „Marktplatz Regional“ verriet.

>>> weitere Bilder von der Verleihung



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Timo Nagel

LINGENFELD. Mit ansprechendem Gesang Zuhörern Freude bereiten und mit dem Sammeln von Spenden gleichzeitig Gutes tun - das haben sich der Chor „Globale Harmonie“ und seine musikalische Leiterin Ellen Hagenbuch auf die Fahne geschrieben. Die Konzert-Premiere des Chores, der von Mitgliedern verschiedener „Hagenbuch-Chöre“ verstärkt wurde, fand am Sonntag in der voll besetzten katholischen Kirche in Lingenfeld statt und war sowohl musikalisch, als auch finanziell gesehen ein voller Erfolg.
Unter der Leitung von Elke Heid eröffnete der Gemischte Chor des Männergesangvereins „Einigkeit“ den abwechslungsreichen Liederreigen mit dem Beitrag „Ave Maria Glöcklein“, bei dem sich Männer- und Frauenstimmen hervorragend ergänzten. Feierlicher Lobgesang prägte das Lied „Als uns der Heiland geboren“, mit dem die Akteure die Weihnachtsgeschichte gesanglich dem aufmerksamen Auditorium näher brachten.
Ellen Hagenbuch hatte anschließend „ihre Männer“ voll im Griff: Die Sänger gefielen mit gefühlvollen, ruhigen, ja andächtigen Tönen und erzeugten schöne Klangteppiche. Dass leise Töne nicht minder schön sein können, demonstrierten sie in Beiträgen wie „Einsames Glöckchen“ und dem romantisch anmutenden Werk „So still ist der Abend“. Bei Beethovens facettenreicher „Hymne an die Nacht“ überzeugten die Akteure mit Klangvielfalt. Zusammen mit dem Männerchor des MGV „Einigkeit“ brachten die Sänger mit schöner Akzentuierung den „Abendfrieden“ und „Handwerkers Abendgebet“ zu Gehör, das Hagenbuch mit bravourösen Solo-Einlagen zu einem Hörgenuss machte.

Spätestens beim Auftritt des Gemischten Chores wussten die Zuhörer, weshalb der Name „Globale Harmonie“ gerechtfertigt ist: Die Aktiven füllten das Kirchenschiff mit voluminösem, ergreifendem, leidenschaftlichem Gesang. Bevor die Akteure besonders einfühlsam das bekannte Lied „Die Rose“ vortrugen, hatten sie bei „Dona nobis pacem“ mit schönen Betonungen und ansprechender Dynamik geglänzt. In dem von Hermann-Josef Settelmeyer komponierten „Ave Maria“ wurden die Crescendi besonders gut umgesetzt. Ein musikalischer Leckerbissen war zweifellos „Panis angelicus“, das Hagenbuch wie auch das „Wiegenlied“ mit virtuosen Soli weiter aufwertete. Mit den Titeln „O Herr, welch ein Abend“ – zweifellos brachte diese Textzeile den Gehalt der Veranstaltung auf den Punkt – und „Seht doch den Glanz“, bei dem die Zuschauer begeistert mitklatschten, fand das Konzert seinen Abschluss. Hermann-Josef Settelmeyer hatte mit freien Orgelimprovisationen und gekonnter Klavierbegleitung das Konzert nicht nur würdig umrahmt, sondern auch als souveräner Moderator durch das rund 100-minütige Programm geführt. „Es war ihr eine riesige Freude, dass ihre Idee, einen Chor zu gründen, der sich sozialen Aufgaben widmet, gleich beim ersten Konzert auf so fruchtbaren Boden gefallen ist“, sagte Settelmeyer im Namen der „Vollblutmusikerin“ Ellen Hagenbuch. Das Konzert erbrachte einen Erlös von 1200 Euro zugunsten der Krebsforschung Heidelberg. (nti)


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Waltraud Itschner Pressebüro
im Auftrag der Tageszeitung
DIE RHEINPFALZ

Leiterin der Redaktion
Marktplatz regional

Sehr geehrte Frau Hagenbuch,

am Sonntag, 17. Januar, veranstaltet Ihr Chor „Globale Harmonie“ in der katholischen Pfarrkirche St. Martinus in Lingenfeld sein erstes Benefizkonzert. Was hat es mit diesem Chor auf sich und welche Philosophie liegt dem Namen „Globale Harmonie“ zugrunde?
Zur ersten Frage: Dieses Benefizkonzert wird unter der Schirmherrschaft der Globalen Harmonie statt finden gemeinsam mit allen meinen anderen Chören MGV Albersweiler- MGV Hainfeld/Walsheim-Liederkranz Burrweiler-Gesangverein Böchingen-Kirchenchor Walsheim und Globalen Harmonie. Zur zweiten Frage: Meine Chorbegegnungen waren schon weltweit aus diesem Grunde war mir der Name Global sehr angenehm und Harmonie ist ein wichtiger Bestandteil der Musik so auch bei den Menschen.

Wie kamen Sie auf die Idee, einen Chor zu gründen, der ausschließlich für wohltätige Zwecke singt?
Durch verschiedene Konzertreisen unter anderem nach Rom, Moskau, Mailand, Dresden usw. So entstand eine harmonische Chorgruppe die sich im Laufe der Zeit zu einer eigenen Gemeinschaft entwickelte. Im April 2009 habe ich mich mit ein paar Freunden getroffen um einen eigenen Verein zu gründen. 20 Jahre sind vergangen und eine Aussage eines Chorsänger aus Russland hat mich bis zum heutigen Tag beschäftigt. Viele von uns in Russland singen um zu überleben, Ellen, musst du es auch? (In dem Anhang ein kleiner Auszug meiner Chorkonzerte um zu Helfen.)

Wie haben Sie die Sängerinnen und Sänger für diesen Chor gefunden, wie viele sind es und wo kommen sie her?
Erste Frage habe ich wohl schon beantwortet. Inzwischen sind wir 40 aktive Sängerinnen und Sänger mit ca. 20 Passiven. Sie kommen von Kaiserslautern bis an die franz. Grenze. Jeden einzelnen Ort zu erwähnen würde den Rahmen sprengen.

Wie lange haben Sie für das erste Konzert geprobt, wo finden die Proben statt?
Viele der Mitglieder sind auch in den anderen Chören von mir aktiv, so dass es immer möglich und musikalisch machbar ist gemeinsam etwas vor zubereiten. Global Harmonie probt immer donnerstags in Böchingen in einem Saal der Gemeinde, welchen wir im letzten Jahr kostenlos nutzen durften.

Macht die Tatsache, dass die Sänger über die gesamte Südpfalz verstreut sind, die Probenarbeit besonders schwierig – vor allem gerade jetzt im Winter?
Bis zum heutigen Tag gab es noch keine Probleme. Jeder der Sängerinnen und Sänger ist mit einer Freude dabei, so dass die größte Entfernung mit Freude in Kauf genommen wird.

Haben Sie jeweils bestimmte Organisationen im Auge, die von dem Erlös der Benefizkonzerte profitieren sollen? Nach welchen Kriterien wählen Sie aus?
Mit dem Konzert werden wir einen Beitrag für Krebsforschung in Heidelberg leisten, denn von meinen Sängern sind an der Studie zur Bekämpfung dieser Krankheit dort gemeldet. Selbstverständlich ist es für die Zukunft sehr wichtig immer neue heilende Wege zu finden.

Gibt es Zusammenhänge zwischen den Spendenempfängern und den Konzertprogrammen? Nach welchen Gesichtspunkten stellen Sie die Programme zusammen?
Eigentlich nein, ein Konzertprogramm wähle ich gerne nach der Jahreszeit aus oder in welcher Form es statt findet. Zum Beispiel in einer Kirche und noch in dieser winterlichen Zeit sind die Herzen und Gemüter der Menschen auf eine bestimmte Stilrichtung der Chormusik empfänglich.

Wie viele solchen Konzerte etwa planen Sie? Gibt es schon einen weiteren Termin nach dem 17. Januar?
Natürlich werde ich mit diesem Gedanken anderen Menschen zu helfen das nächst Konzert planen.
Die Aidsstiftung in Kapstadt . Voraussichtlicher Termin März 2010

Für die Beantwortung dieser Fragen danke ich Ihnen ganz herzlich.

Mit freundlichen Grüßen
Waltraud Itschner